Valerie Smith & Liberty Pike auf Tour
Liebe Freunde und Freundinnen der USA Roots Music,
wie schon eine Weile Tradition, ist der Mai auch 2004 wieder der weltweite
Bluegrass Music Month. Grund genug für uns, eine der herausragendsten
Vertreterinnen der Bluegrass Musik wieder einmal nach Europa zu holen. Valerie
Smith und ihre teilweise umbesetzten Band Liberty Pike stehen für eine junge
Generation, die sich dem Erbe von Bill Monroe, Flatt & Scruggs und den
Stanley Brothers v erpflichtet fühlt. Dennoch erweitern sie das Genre um mehr
Elemente: Folk und Acoustic Country vertragen sich eben bestens mit Valerie's
Stimme. Und dass Valerie eine der temperamentvollsten Bühnenkünstlerinnen ist,
brauche ich all denen, die sie auf ihren letzten Tourneen schon gesehen habe ja
wohl kaum noch erzählen... und wie sie uns verraten hat, ist ihr Ziel diesmal
so vielen Fans wie möglich persönlich die Hände schütteln zu können!
Wer sich für weitere Veranstaltungen im Rahmen des Bluegrass Music Month im Mai
interessiert dem sei die EWOB ans Herz gelegt. Kontakte zu diesem Festival unter
www.ewob.org oder www.europe-bma.org
Viele schöne Momente bei den Konzerten wünschen
Rainer Zellner
Kirsten Spiegl
MUSIC CONTACT
VALERIE SMITH & LIBERTY PIKE
www.valeriesmithonline.com
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Pressetext
Valerie Smith & Liberty Pike
(Bluegrass and Acoustic Country Music)
Mit Valerie Smith und ihrer Band Liberty Pike kommt nun eine der wichtigsten
neuen Künstlerinnen der Bluegrass Music erneut nach Europa. Sie ist die erste,
die so konsequent und erfolgreich den schwierigen Grat zwischen akustischer
Country Musik und Bluegrass beschreitet. Ihre herrliche, mit einer extra Prise
"Mountain Soul" gewürzte Stimme, begeistert Fans und Kritiker und ist
eine neuer Juwel unter den wunderbaren Frauenstimmen des Genres. Das essentielle
Fachblatt "Bluegrass Unlimited" beschrieb Valerie Smith's Stimme als
"...full of character and charisma...enough magnetism to sell any
song...blessed with a dusky, soul-drenched quality". Das Magazin Country
Standard Time brachte es auf den Punkt: "...eine der besten Sängerinnen
der Country Musik heute" und Billboard's one and only Chet Flippo meinte zu
ihrem Album "...undoubtly the most charming hybrid Country/Bluegrass album
this year". Ihre Interpretation des Gillian Welch Meisterwerks "Red
Clay Halo" führte diverse Independent Country und Bluegrass Hitlisten an.
Mittlerweile reihen sich die Auszeichnungen und Nominierungen wie auf einer
langen Perlenkette. Highlights waren die Nominierung als Traditional Female
Vocalist of the Year und die Best Bluegrass Album Grammy Nominierung für ihre
Zusammenarbeit mit Bluegrass Legende Ralph Stanley. Wie viele große Künstler
in diesem Genre begann Valerie Smith sehr früh mit der Musik: Ihr Vater, selbst
Musiker, führte sie schon fünfjährig zu den großen Stilisten der Country
Musik - Kitty Wells, Emmylou Harris, Carter Family, Louvin Brothers, Loretta
Lynn und natürlich Hank Williams. Dennoch besann sie sich erst einmal auf eine
weitergehende Ausbildung an der Hochschule in Kansas City, wo sie ihren
Abschluss in Jazz, Pop, Broadway und Oper schaffte. Natürlich widmete sie ihrer
Liebe zur Country Musik weiterhin viel Zeit und gab ihrer Karriere die
entscheidende
Wendung als sie nach Nashville umzog. Nicht lang dauerte es und sie stand mit
Legende Charlie Louvin auf der wichtigsten Bühne der Country Music in der Grand
Ol' Opry und sang mit Superstar Dolly Parton.
Valerie Smith's erstes Album "Patchwork Heart" war gleich ein
sensationeller Erfolg, ebenso wie ihr zweites Werk "Turtle Wings",
produziert von Alan O'Bryant. Ihre dritte CD "No Summer Storm"
gelangte sogar in die Hitparaden der Bluegrass Charts und begeisterte Kritiker
bis hin zur Washington Post. Joe Ross, vom führenden USA Magazin Bluegrass
Unlimited, zeigt den Weg, auf dem er die Band sieht: "Bluegrass's Rising
Stars!" Und als ob das alles noch nicht genug wäre ist sie auch noch eine
intensive und äußerst temperamentvolle Entertainerin geworden, die ihre Musik
und das Feeling dafür dem Publikum charmant vermittelt. Nach dem großen Erfolg
ihrer zwei Europatourneen wird sie nun erneut in die "alte Welt" zurückkehren.
Im Gepäck hat sie ihr brandneues Album und begleitet wird sie von ihrer
erstklassig besetzten Band Liberty Pike. Herausragend unter den allesamt
Top-Liga Musikern ist die junge Geigerin, und Sängerin Becky Buller. Ihr
superbes Geigenspiel und die Gesangsduette mit Chefin Valerie Smith sind ein
absoluter Genuss. Dazu ist sie eine erfolgreiche Songwriterin und hat bereits
eine erste CD veröffentlicht und arbeitet an der zweiten. Freuen wir uns also
auf einen Abend mit Valerie Smith & Liberty Pike und ihrem einmaligen
"Southern Mix" aus Country, Bluegrass, Blues und Western-Swing!
Valerie Smith Vocals, Guitar,
Becky Buller Fiddle, Vocals
John Wesley Lee Mandolin, Guitar
Matt Wingate Guitar, Mandolin, Vocals
Jessica Lee Vocals,Bass
Bluegrass Rules! "Oh brother where art thou..." - der
sensationelle Film-Hit der Coen Brothers hat zu einer Renaissance der ländlichen
Musik aus den Südstaaten der USA einen großen Teil beigetragen. Gerade in
Europa, wo die Genres Bluegrass, Oldtime und Acoustic Country bislang eher einem
begeisterten Fachpublikum geläufig waren, scheint eine regelrechte "Hillbilly"-Welle
auszubrechen. Vor allem junges Publikum hat die FilmDVD und Soundtrack in
unglaublicher Stückzahl aus den Läden getragen und scheint mehr denn je
angetan von Einfachheit und tiefer Emotionalität der Musik aus den Appalachen.
Ein Trend, der in der aktuellen Rockmusik ebenfalls auszumachen ist, akustische
Instrumente und reduzierte Sounds bestimmen den neuen Klang. Mittlerweile füllen
die Tourneen der "Oh Brother³ Soundtrack
Künstler in den USA riesige Hallen. Unter dem Titel "Down from the
Mountain³ ist eine DVD Dokumentation entstanden, die einem modernen Popvideo in
nichts nachsteht und der es dennoch gelingt einzufangen, was die Faszination
dieser Musikform und ihrer Art sie zu aufzuführen ausmacht. Von jeher war die
Musik in den Bergen dank ihrer Abgeschiedenheit ein besonders intensives Element
im Leben der Menschen. In den traditionellen Stücken finden sich die Themen des
Lebens: Liebe, Trauer, Tragik, Klatsch, Freude, Abschied, Ankunft, Verlust,
Natur, Glauben. Im Schatten der erfolgreichen Country-Varianten Rock'n'Roll,
Rock und Electric Country überlebten die akustischen Klänge nur mit Mühe:
Musiker wie Bill Monroe, Flatt & Scruggs und die Stanley Brothers gingen den
harten Weg des Unkommerziellen. Erst durch die Erfolge im Folk Revival der 60er
Jahre wurde die Bluegrass Music, die schnelle, fast jazzartige und hochvirtuose
Form der Appalachenmusik von einer steigenden Zahl von Fans geschätzt. Durch
unzählige Bluegrass Festivals und Konzerte in Theatern und Hallen entstand eine
Lebensgrundlage für professionelle Bands, die dadurch die Musik zu neuen Höhen
weiter entwickeln konnten. Die Instrumentierung, Banjo, Geige, Mandoline,
Kontrabass, Dobro (akustische Hawaiigitarre) und Stahlsaitengitarre, die extrem
Virtuose Spieltechnik sowie die typischen mehrstimmigen Gesangs-sätze sind
meist geblieben. Verändert haben sich die Texte, zumal immer mehr Musiker, die
nicht direkt aus den Bergregionen abstammen, das Genre bereicherten. Die Lyrik
ist
feiner, differenzierter und entstammt der aktuellen Lebenssituation der
Komponisten. Mittlerweile sind auch in Europa in letzter Zeit verstärkt Künstler
der Spitzenklasse aufgetreten, ( z.B. Lynn Morris, Laurie Lewis, Del McCoury,
oder Valerie Smith) und haben ein begeistertes Publikum und den Wunsch nach mehr
vorgefunden. Und endlich werden Bluegrass Bands auch als attraktive Facette in
der Weltmusik-szene wahrgenommen: das größte deutsche Weltmusikfestival buchte
2002 immerhin Bluegrass Top Star Lynn Morris!